Freunde, die regelmäßig in Auto-Foren und Communitys unterwegs sind, kennen sicher das alte Sprichwort: Sobald von Aion die Rede ist, denkt man sofort an Ride-Hailing. Aber heute muss ich euer festgefahrenes Bild wirklich mal aktualisieren – dieser Laden hat längst still und leise den Kurs gewechselt.

Im gerade vergangenen Juli, der traditionellen Saure-Gurken-Zeit im Automarkt, als so manche Marke bei den Verkaufszahlen schwächelte, hat Hyptec Aion locker 34.987 Einheiten verkauft – ein Plus von 31,74 % im Jahresvergleich und damit fünf Monate in Folge zweistelliges Wachstum. In einem Juli, in dem der Gesamtmarkt um fast 17 % eingebrochen ist, spricht diese Leistung doch für sich, oder? Noch beeindruckender: In der ersten Jahreshälfte lag der Anteil privater Endkunden bei Aion bereits bei 81 %. Anders gesagt: Von zehn neuen Aion, die heute auf der Straße fahren, sind acht von Leuten selbst bezahlt – für Kinder zur Schule bringen, für den Arbeitsweg. Die beiden alten Modelle, die man früher mit dem Flottenbetrieb verbunden hat, kommen zusammen gerade mal auf unter 3.000 Einheiten pro Monat.

An dieser Stelle möchte ich auch mal objektiv anmerken: Dass Hyptec Aion so schnell den Endkundenmarkt erobern konnte, verdankt sie nicht zuletzt der Erfahrung aus den frühen Jahren im Flottengeschäft.

Ride-Hailing ist sozusagen das härteste Testgelände für E-Autos – täglich Hunderte Kilometer am Stück, komplexe Verkehrslagen, mal schnelles, mal langsames Laden. Für Haltbarkeit, Energieverbrauch und Zuverlässigkeit ist das ein Extremtest. Genau in diesem „Bootcamp der Hölle" hat Aion Fahrwerk, Raumlayout und Stromverbrauch zu einem Ruf geschliffen. Viele Nutzer betrachten Aion nach einer Probefahrt ganz automatisch als den Maßstab, an dem sie in derselben Preisklasse die Produktqualität messen.

Und dieser Wandel der Nutzerstruktur beruht auf dem Systemumbau, den GAC in den letzten Jahren mit echtem Geld vorangetrieben hat. Von den 45 Milliarden Yuan, die 2017 in den Bau des Industrieparks flossen, bis zur Umsetzung der „Panyu-Initiative" 2025 – GAC macht Hyptec Aion zum Kernangriffspunkt seines New-Energy-Geschäfts, bastelt nicht mehr im stillen Kämmerlein, sondern reagiert schnell auf die Bedürfnisse der Nutzer. Die Produktpalette wurde komplett umgekrempelt, die Hauptmodelle heißen jetzt i60 und N60.

Schauen wir zuerst auf den Aion i60: Er zielt direkt auf junge chinesische Drei- bis Vier-Personen-Familien, und wer ihn wählt, legt meist Wert auf Innenraum, Alltagstauglichkeit und Komfort bei kurzen Wochenendausflügen. Aktuell liegt er stabil bei über 10.000 Einheiten pro Monat. Aion hat für dieses Modell eigens eine Garantiepolitik namens „Brennt einer, zahlen wir dreifach" aufgelegt, dazu die „Drei Verantwortlichkeiten", die beide Bestseller ohnehin bieten – Aions Einsatz und Absicherung sind handfest.

Das andere Volumenmodell N60 zielt auf Berufseinsteiger mit einem Budget von 100.000 bis 150.000 Yuan. Was junge Leute am meisten anspricht: Hier wird ein Lidar-basiertes Fahrassistenzsystem auf L4-Niveau in die 100.000-bis-150.000-Yuan-Klasse heruntergeholt. Viele junge Erstkäufer wollen weder extra für Assistenz draufzahlen noch auf Entlastung im Pendelverkehr verzichten – der N60 trifft genau diese Nachfrage und holt sich souverän die Krone im Segment.

Ein weiterer bemerkenswerter Meilenstein: Am 28. Juli trat Aion offiziell ins zehnte Jahr ein. In der New-Energy-Branche gibt es bis heute nur eine Handvoll Marken, die einen Zehn-Jahres-Zyklus so stabil durchlaufen haben. Der über fast ein Jahrzehnt aufgebaute technologische Unterbau plus der Ruf von zwei Millionen Fahrzeugbesitzern – das ist für sich genommen die stärkste Referenz.

Erst Ende letzten Monats hat Aion die neue Baureihe Ray7 vorgestellt, positioniert als „erstes Super-Elektroauto für junge Leute". Dass man jetzt ein neues Modell nachlegt, hat seinen Grund in der millionenfachen Nutzerbasis und der Fähigkeit zur Vollstack-Eigenentwicklung: Die Technik ist hauseigen, die Batterien kann man selbst bauen, man muss nicht über Ausstattungsabbau den Preis drücken – und bahnt sich so hart einen neuen Weg durch den Branchen-Wettbewerb.

Vom B2B zum B2C, vom Pragmatismus zur Jugendlichkeit – die Veränderung von Hyptec Aion in den letzten Jahren ist mit bloßem Auge sichtbar. Fünf Monate in Folge zweistelliges Wachstum, 81 % private Nutzer – das ist die Anerkennung, die normale Verbraucher mit echtem Geld geben.

Zum Schluss die Frage an euch: Wenn ihr gerade nach einem E-Auto für 100.000 bis 200.000 Yuan sucht – würdet ihr über den i60, den N60 oder den bald erscheinenden Ray 7 nachdenken? Schreibt's in die Kommentare!