Kaum hatte Nianhan die Realaufnahmen des 2025er Arrizo 8 in den Händen, konnte er nicht anders, als sich mit den Autofreunden gründlich darüber zu unterhalten!

Dieses Auto kommt im März auf den Markt, und nachdem ich es eingehend studiert habe, stelle ich fest, dass Chery diesmal wirklich tief in die Tasche gegriffen hat – die Frontgrill-Verzierung mit Chromapplikationen wie Diamanten besetzt, das Heckleuchtenband wird von Netzbürgern verspottet, es „sehe aus wie bei BYD“, und als Antrieb gibt es obendrein das sagenumwobene 8AT-Getriebe – kann man das fassen?

Schauen wir uns zuerst die wichtigsten Parameter an: 1,6-Turbo-Motor mit 197 PS, 4780 mm Länge, 2790 mm Radstand, zwei schwebende 12,3-Zoll-Displays ...

Moment mal, lohnt es sich überhaupt, auf dieses Auto zu warten? Nachdem du diese ausführliche Analyse von Nianhan gelesen hast, verstehst du es vielleicht sofort!

Beginnen wir mit dem Äußeren: Der neue Arrizo 8 hat die Kunst der „hochwertigen Ausstattung“ wirklich drauf. Der große polygonal geformte Grill an der Front wirkt plastischer als beim aktuellen Modell, bei genauerem Hinsehen ist das Kühlergitter sogar dreidimensional herausgearbeitet, und zusammen mit den neu hinzugefügten L-förmigen Chromleisten an beiden Seiten steigt der Luxuseindruck direkt um eine Stufe.

Am meisten überrascht mich, dass serienmäßig Matrix-LED-Scheinwerfer verbaut sind, die Tagfahrlichtleiste wurde in ein segmentiertes C-Design geändert, und nachts sieht das fast so gut aus wie bei Audi.

Allerdings muss Nianhan das separate Nebelscheinwerfer-Design kritisieren – inzwischen setzen chinesische Hersteller doch auf integrierte Scheinwerfer, diese Anordnung von Chery ist wohl eher für den Export gedacht, oder?

Zur Seite: Diese Fließheck-Silhouette gefällt mir immer besser! Die durch den 2790-mm-Radstand gestreckte Karosserie zusammen mit den neuen 19-Zoll-Zweifarbenfelgen (nur für die Topausstattung) trifft den sportlichen Ton genau richtig.

Wer auf Details achtet, kommt an Chery nicht vorbei: Türgriffe, Fensterrahmen, Seitenschweller – überall Chromzier, die in der Sonne richtig blingbling macht und verdammt cool aussieht.

Allerdings ist Nianhan aufgefallen, dass der Öffnungswinkel der hinteren Türen etwas klein ausfällt – Chefs im Anzug sollten beim Ein- und Aussteigen aufpassen, dass sie ihre Hosenbeine nicht schmutzig machen.

Das Heck ist absolut der Streitpunkt! Das durchgehende Leuchtenband wird von Netzbürgern spöttisch als „von BYD besessen“ bezeichnet, aber in Wirklichkeit sieht es beim Aufleuchten viel beeindruckender aus als auf den Bildern – 288 LED-Leuchtpunkte eingebaut, vier Begrüßungslichtanimationen möglich.

Das Entenschwanz-Design steht 12 mm höher als beim alten Modell, zusammen mit den echten doppelten Vierfach-Auspuffrohren (Achtung, keine Attrappen!) – so eine Sportlichkeit sieht man in der 150.000-Yuan-Klasse der Familienlimousinen wirklich selten.

Allerdings ist die Position des Buchstaben-Logos etwas verwirrend – Nianhan findet, wenn man es wie bei Exeed als erhabenes dreidimensionales Relief-Logo machen würde, wäre es noch hochwertiger.

Setzt man sich ans Steuer, wirkt dieser Innenraum überhaupt nicht wie ein 150.000-Yuan-Auto! Die Mittelkonsole verwendet eine Dreimaterial-Kombination: oben Spritzguss plus in der Mitte Holzimitat-Zierleiste plus unten Lederumhüllung, dazu 64-farbige Ambientebeleuchtung – nachts fühlt sich die Fahrt an wie in einer Karaoke-Box (manueller Hundekommentar).

Die zwei 12,3-Zoll-Displays sind zwar nichts Neues, aber das neue Infotainmentsystem Lion Smart Cloud 6.0 wurde im Test mit einer Sprachaufweckzeit von nur 0,8 Sekunden gemessen. Allerdings muss man die Klimabedienung kritisieren – wir schreiben 2024, und immer noch Touch-Tasten zu verwenden, ist während der Fahrt wirklich unpraktisch.

Das Raumangebot verdient absolutes Lob! Nianhan mit seinen 1,80 m sitzt hinten, und es bleiben noch zweieinhalb Faustbreiten Beinfreiheit übrig, der entscheidende Punkt ist aber, dass die Sitzpolsterung besonders dick ist – auf langen Fahrten tut der Rücken nicht weh.

Der Kofferraum fasst regulär 480 l, die Rücksitze lassen sich im Verhältnis 4/6 umklappen, allerdings ist die Ladekante etwas hoch – beim Verladen großer Gepäckstücke könnte es etwas Mühe kosten.

Das Stauraumkonzept ist sehr durchdacht – allein vorne gibt es sieben Getränkehalter, und die kabellose Handy-Ladefläche hat sogar Lüftungsschlitze, für dieses Detail gebe ich die volle Punktzahl!

Beim Antrieb wird diesmal richtig aufgefahren! Neben dem weiterhin angebotenen 1,6-Turbo plus 7-DCT (197 PS/290 Nm) ist die neue 2,0-Turbo-Version der eigentliche Höhepunkt – 254 PS zusammen mit dem Aisin-8AT, der Sprint von 0 auf 100 soll angeblich in den Sechs-Sekunden-Club führen.

Allerdings muss Nianhan alle daran erinnern, dass dieser Antriebsstrang wahrscheinlich erst im dritten Quartal auf den Markt kommt – wer das Auto dringend braucht, muss wohl zunächst zur 1,6-Turbo-Version greifen.

Das Fahrwerkssetup ist eher auf Komfort ausgelegt, über Geschwindigkeitsbegrenzer hinweg werden Stöße sauber abgefedert, aber bei schnellen Kurvenfahrten ist die Seitenneigung noch etwas deutlich.

Bei der Ausstattung wird diesmal wirklich übertrieben! L2.5-Autonomes Fahren, AR-HUD, 10 Airbags, Sony-12-Lautsprecher – all diese übertroffenen Ausstattungen sind an Bord.

Am verrücktesten ist, dass die Topausstattung sogar Massage für den Fahrersitz und ein Fahrzeugduftsystem bietet – kann man das fassen? Allerdings habe ich festgestellt, dass kabelloses CarPlay immer noch fehlt – Apple-Nutzer werden wohl fluchen.

Zum Schluss noch praktische Kaufempfehlungen: Wenn das Budget unter 150.000 Yuan liegt, kann man bedenkenlos zur 1,6-Turbo-Topausstattung greifen, die wichtigsten Ausstattungen sind im Wesentlichen komplett; wer eine Schwäche für Leistung hat, sollte auf die 2,0-Turbo-plus-8AT-Version warten, allerdings wird der Preis wohl auf rund 170.000 Yuan steigen.

Am zwiespältigsten ist gerade, ob der Preis zum Marktstart im März eine Überraschung bereithält – schließlich ist der Konkurrent Xingrui bereits auf 120.000 Yuan gefallen, und wenn Chery diesmal nicht etwas Ehrlichkeit zeigt, wird es schwer, BYD das Fleisch vom Teller zu reißen!

Genug der Worte, die Kaufempfehlungen zusammengefasst wie folgt:

1. Für den Alltag die 1,6-Turbo-Zhenxiang-Version (voraussichtlich 139.800 Yuan).

2. Ausstattungsfans direkt zur 1,6-Turbo-Flaggschiff-Version (153.800 Yuan).

3. Leistungsenthusiasten warten auf die 2,0-Turbo-Yudong-Version (ca. 169.800 Yuan).

4. Wer hohe Ansprüche an die Intelligenz des Infotainmentsystems hat, sollte abwarten.

5. Nutzer im Norden sollten die niedrigste Ausstattung meiden (keine Sitzheizung).