Heute hat Xiaoba ein paar brandheiße Neuigkeiten für die Autofreunde: Der bei den Kunden gut ankommende Boyue L von Geely hat kürzlich seine vierte Generation vorgestellt. Die Fotos des Serienfahrzeugs sind bereits aufgetaucht, und die Veränderungen sind wirklich nicht unerheblich. Laut offiziellen Angaben ist der Marktstart für Mai geplant.

Genug des Vorgeplänkels – schauen wir uns zuerst an, was sich am Äußeren verändert hat. Beim neuen Boyue L tut sich an der Front am meisten: Er bekommt einen großen, umgekehrt trapezförmigen Kühlergrill mit vertikalen Streben, was recht imposing wirkt.
Darüber verläuft ein durchgehendes Lichtband, das die beiden leicht abgedunkelten, flachen Scheinwerfer miteinander verbindet – ein Design, das derzeit sehr en vogue ist.

Der vordere Stoßfänger ist ebenfalls recht komplex gestaltet: mit einer zweistufigen Anordnung, einem horizontal verlaufenden schwarzen Zierstreifen, der die beiden T-förmigen verchromten Lufteinlassverzierungen verbindet, und darunter einem trapezförmigen unteren Grill – so entsteht sofort eine schöne Tiefenwirkung.

Von der Seite betrachtet bleibt das Linienprofil im Wesentlichen gleich – schließlich handelt es sich um einen Modellwechsel und keine komplett neue Baureihe. Dennoch dürfen zeitgemäße Elemente wie Zweifarben-Lackierung und schwebendes Dach natürlich nicht fehlen, und zusammen mit den großen Felgen wirkt er recht frisch und dynamisch.
Am Heck konzentrieren sich die Veränderungen vor allem auf die Rückleuchten. Die durchgehende Form bleibt, aber die Details der Lichtquelle wurden angepasst: Es kommen geschwungene rote Lichtbänder hinzu, die die Erkennbarkeit beim Aufleuchten erhöhen dürften.

Ein weiteres kleines Detail: Der Kennzeichenrahmen wanderte von der Heckklappe zum hinteren Stoßfänger – dadurch wirkt das gesamte Heck harmonischer und einheitlicher.
Öffnen wir die Tür und werfen einen Blick ins Innere. Der Innenraum folgt der neuesten Familiendesignsprache von Geely. Beim Einsteigen fällt sofort der große schwebende Zentralbildschirm ins Auge, zusammen mit dem volldigitalen Instrumentencluster und – in der höheren Ausstattung – einem HUD-Head-up-Display. Offiziell nennt man das „Drei-Bildschirm-Vernetzung", und der Technikeindruck ist reichlich vorhanden.

Die Mittelkonsole ist ebenfalls schön gestaffelt gestaltet, mit vertikalen Lüftungsdüsen, die das Ganze weniger bieder wirken lassen. Auch der filigrane elektronische Schalthebel fehlt nicht. Das Lenkrad entspricht dem vertrauten Geely-Stil. Bei der Innenraumfarbgebung setzt man ebenfalls auf Kontrastfarben – das wirkt recht modisch.

Bei der Ausstattung sind Belüftung, Heizung, Massage und elektrische Memory-Funktion für die Vordersitze allesamt an Bord – recht vollständig. Dazu kommen eine 256-farbige Ambientebeleuchtung und ein Meizu-Audiosystem mit 16 Lautsprechern – das Sitzerlebnis dürfte sich sehen lassen können.

Zum Schluss noch zum Antrieb. Das Fahrzeug soll weltweit erstmals die sogenannte GEEA 3.0 Elektrik-/Elektronik-Architektur einsetzen. Allerdings wissen wir alle, dass Geelys Architekturkonzept recht weit gefasst ist und viele Fahrzeuge mit unterschiedlichen Plattformtechnologien darunter fallen – man sollte das also zur Kenntnis nehmen, ohne es allzu ernst zu nehmen.

Den tatsächlich veröffentlichten Informationen zufolge unterscheidet sich der Antriebsstrang kaum vom aktuellen Modell: Es bleiben die beiden Motoren 1,5 T und 2,0 T mit 181 bzw. 218 PS, kombiniert mit dem bekannten 7-Gang-Nassdoppelkupplungsgetriebe. Das Fahrgefühl dürfte sich also nicht deutlich vom Vorgänger unterscheiden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die vierte Generation des Boyue L vor allem bei Design und Ausstattung nachgelegt hat: Das Äußere ist markanter, und beim Innenraum wurden Technikeindruck und Komfortausstattung deutlich verbessert.
Der Antriebsstrang bleibt stabil – eine ausgereifte und zuverlässige Wahl. Wie sich das Fahrzeug nach dem Marktstart im Mai konkret schlagen wird und ob der Markt es annimmt – darauf ist Xiaoba jedenfalls gespannt und wird dann ausführlich mit euch darüber plaudern. Was meint ihr?



