Wie umkämpft der Markt für kantige SUV in den letzten Jahren ist, weiß jeder! Aber solange der Markt heiß ist, gibt es neue Mitspieler! Heute (21. Oktober) hat BAIC in Haikou die neue Marke „Xingtan" vorgestellt, und das erste Modell, der Xingtan 5X, geht in die Vorbestellung, 139.900 bis 184.900 Yuan. Dass dieser kantige SUV gerade jetzt einsteigt, zeugt von ordentlich Mut! Und wie steht es um die Konkurrenzfähigkeit?

Ich habe mir die Pressekonferenz online angesehen, und die Botschaft zwischen den Zeilen lautet für mich: Schluss damit, dass man sich zwischen „hart" und „praktisch" entscheiden muss – Familien wollen einen kantigen SUV, sie wollen auch Huaweis Fahrassistenz und auch ein großes Sofa.

Der kantige SUV ist nicht mehr grob: BAIC will „feine Härte"
Der Xingtan 5X ist auf den ersten Blick ein kantiger SUV: 4865 mm lang, 2000 mm breit, 1910 mm hoch – kantig, aufrecht, mit Präsenz. Aber er geht nicht den Weg „je grober, desto besser", sondern prägt einen Begriff – feine Härte.
Angeblich wurde das Tagfahrlicht über 300 Mal überarbeitet, die Seitenfenster über hundert Mal geändert, der Festkörper-Lidar hinter der Frontscheibe versteckt, ohne Hörnchen oben drauf; Ecken abgerundet, Seitenfenster bündig, Innenraum in Warmwoll-Beige, Wolkenschatten-Grau und Amber-Orange. Kurz gesagt: Du sollst auf dem Büroparkdeck keine schlechte Figur machen, und am Wochenende beim Camping soll es auch was hermachen.
Dieser Ansatz trifft es eigentlich genau: Wer heute einen kantigen SUV kauft, ist kein Hardcore-Offroader, sondern junge Leute, die „ein bisschen Wildnis wollen, aber die meiste Zeit Kinder zur Schule bringen und einkaufen". Du willst Style, nicht Leiden.

Platzgestaltung im Innenraum: die „vierte Generation der großen Ebene" der Autowelt
Was mich am Xingtan 5X am meisten überzeugt, ist nicht das Äußere, sondern die Raumausnutzung.
88,6 % Raumausbeute, effektive Innenraumhöhe 1307 mm – mit 1,80 m kann man hinten die Beine überschlagen; Vordersitze per Knopfdruck umklappbar, Kofferraumhöhe fast 1 m – Mountainbikes und Kinderwagen lassen sich direkt hineinschieben; die reine Elektroversion hat zudem einen 96-L-Frunk und insgesamt 61 Ablagemöglichkeiten. Dazu zwei 15,6-Zoll-Displays, 23 Lautsprecher mit Nationaltheater-Abstimmung, ein 8,2-L-Kühl-/Warmfach, Belüftung, Heizung und Massage für alle Sitze, ein Innenraum auf Mutter-Kind-Niveau, Duftsystem im Auto … Wenn du diese Ausstattungsliste jemandem vorliest, der sich mit Autos nicht auskennt, hält er das mit hoher Wahrscheinlichkeit für ein Auto ab 250.000 Yuan.
BAIC ist diesmal sehr klar: Bei einem Familien-SUV der 150.000-Yuan-Klasse ist den Nutzern egal, wie gut du Felsen erklimmst – sie interessiert, ob das Kind bequem schläft und ob die Frau schimpft, dass du Geld verschwendest.

Huawei Qiankun ADS 5 Pro an Bord – der kantige SUV leidet endlich nicht mehr an „Fahrassistenz-Anämie"
Früher war bei vielen kantigen SUVs ausgerechnet die Fahrassistenz die größte Schwäche: auf der Autobahn Eierlinien, Parken nach Glück, Nachterkennung wie mit Kurzsichtigkeit. Der Xingtan 5X setzt diesmal direkt auf Huawei Qiankun ADS 5 Pro, 27 Sensoren, Festkörper-Lidar im Innenraum plus „Ein-Objektiv-Zwei-Modus", erkennt nachts Katzen, Hunde, Kartons und Pylonen aus über 100 Metern; CAS 5.0 Kollisionsschutz, 120 m Spurrückwärtsfahren, Autobahn-Pilot und Parkassistent sind alle dabei. Ein elektrischer kantiger SUV mit Huaweis hochwertiger Fahrassistenz – diese Kombination sorgt unter 200.000 Yuan tatsächlich für Gesprächsstoff.
Aber wir müssen auch genau hinschauen: Läuft der Autobahn-NCA nur mit der Fahrassistenz-Version, ist der Stadt-NCA ein kostenpflichtiges Abo? Kostet das ADS-High-End-Paket später extra? Wo verläuft die Grenze zwischen BAICs Cockpit-Software und Huaweis System? Das lässt sich wohl erst nach der Auslieferung im Praxistest klären.

Antriebsvielfalt: rein elektrisch und Plug-in-Hybrid, nebenbei bleibt auch ein Verbrenner-Angebot
Der Xingtan 5X bietet „einen kantigen SUV, viele Antriebe": Rein elektrisch: 625 km, 800 V, 14,5 Minuten Nachladen; Plug-in-Hybrid: 310 km elektrisch, 1350 km gesamt, Allrad mit zwei 200-kW-Motoren, 0–100 km/h in 4,3 Sekunden; eine Verbrennerversion mit 2,0 T folgt später. Das ist geschäftstüchtig: Wer eine Wallbox hat, kauft rein elektrisch; wer keine hat und gern rausfährt, nimmt den Plug-in-Hybrid; Konservative warten auf den Verbrenner. Nutzer der 150.000-Yuan-Klasse haben am meisten Angst davor, „festgelegt" zu werden – der Xingtan 5X sagt dagegen: „Du musst deine Bedürfnisse nicht ändern, ich habe alles vorbereitet."
Auch bei der Geländetauglichkeit wird nicht geschummelt: 228 mm Bodenfreiheit, 26° Böschungswinkel, 28° Rampenwinkel, 600 mm Watttiefe, Mittendifferenzialsperre + Hinterachsdifferenzialsperre + All-Terrain-Modus. Aber keine Übertreibung: Er ist für leichtes Offroad, Camping, schlechte Wege und Bordsteine auf dem Weg nach Hause gedacht, nicht für die Wüste Alxa. Echte Hardcore-Offroad-Fans sind ohnehin nicht seine Zielgruppe.

Autowelt-Malatopf
Die Karten des Xingtan 5X liegen klar auf dem Tisch: Er ist kein „härtester" kantiger SUV, aber möglicherweise derjenige, der am meisten chinesische Familien umwerben will: kantige SUV-Form, Huawei-Fahrassistenz, XXL-Cockpit, rein elektrisch/Plug-in-Hybrid dual, ab 139.900 Yuan. Diese Kombination wird Druck auf den Jetour Traveler, den iCAR und die niedrige Ausstattungslinie des Fangchengbao Tai 7 ausüben. Äußerlich was her, innen bequem, Fahrassistenz nicht dürftig, Preis nicht abgehoben. Ob das Auftreten reicht – liebe Autofreunde, das bewertet ihr!




